Sound-Check

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  • Aktiv-Star: Sigma

    Sigma: Leere Hallen gibt es nicht mehr

    • Das britische DJ Duo, bestehend aus den erfahrenen Plattenlegern Cameron Edwards und Joe Lenzie, verleitete erstmals vor zwei Jahren die der Tanzfläche zugeneigten Massen zum unkontrollierten, bassgesteuerten Ekstasezappeln.

    • Copyright: Universal Music

      Doch „Nobody To Love“ war nur ein früher Hit von vielen, die bis heute gerne die Trommelfelle zufriedener Fans perforieren. Für diesen Hit hatten sie schließlich noch die Stützräder eines großen Namens, handelt es sich dabei immerhin um einen handfester Remix von Kanye Wests „Bound 2“. Sigma waren jedoch schlau, als es um die originalen Samples des Songs ging. Diese wurden nämlich nicht verwendet sondern alle Teile von Kanye’s „Bound 2“ wurden neu aufgenommen. Damit wurden eventuelle rechtliche Streitigkeit elegant
      umschifft und aus dem ursprünglichen Remix in seiner Bootleg-Version wurde im Handumdrehen eine hochoffizielle Coverversion.

      Sigma folgen dabei einem erfolgreichen Rezept, das auch immer dafür sorgt, dass nicht nur die Beats sondern auch der Gesang frisch, neu und anders klingen, wenn die nächste Runde eingeläutet wird. Für ihren Hit „Changing“ erbaten sie sich die stimmgewaltige Hilfe von Paloma Faith ans Mikrofon, während sich bei „Higher“ der Shooting Star Labrinth die Ehre gab.

    • Während die Zahl der Hits der beiden Briten immer weiter steigt, werden auch die Rufe nach einem Sigma-Album immer lauter. Diesem Ruf kommt das DJ-Duo jetzt mit „Life“ nach, das die ursprünglichen Einflüsse der beiden Herren mit ihrer vielfältigen und experimentierfreudigen Zukunft verbindet. Der aktuelle Hit „Glitterball“ ist auf dem Debütalbum ebenfalls zu finden, veredelt von der britischen Singer/Songwriterin Ella Henderson.

    • Copyright: Universal Music

      Sowohl Cameron als auch Joe kommen ursprünglich aus der florierenden britischen Drum & Bass Szene. Nach ersten Arbeiten für DJ Zinc und DJ Fresh war beiden bald klar, dass sie zusammen eigene Musik machen wollen. Daraufhin wurde außerhalb der Grenzen des Breakbeat House schnell nach neuen Ufern gesucht, die schließlich zum Sound von Sigma führten.

      Aber nur im stillen Studio am Soundboard zu basteln, ist den beiden DJs nicht genug. Daher sind sie auch immer wieder eifrig auf Tour. Das war jedoch nicht immer einfach, erinnern sich die beiden an einen ihrer frühen Auftritte: „Wir wurden einmal für eine Party gebucht, bei der der Veranstalter eine völlig andere Musikrichtung erwartete.

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  • Star-Interview: Troye Sivan

    Troye Sivan

    Raus aus dem Internet

    • 2007 begann Troye Sivan Musikvideos von sich auf YouTube zu posten und ist mittlerweile einer der beliebtesten Persönlichkeiten in der Video-Blogger Community. Allein auf YouTube folgen ihm mehr als 3 Millionen Menschen. Die Erlöse seines ersten Hits „The Fault In Our Stars“ spendete er einem Kinderkrankenhaus im australischen Perth. Und all das passierte bereits, bevor er mit seinen beiden EPs „TRYXE“ und „WILD“ auch international zum Shootingstar wurde. Jetzt erscheint endlich sein Debütalbum „Blue Neighbourhood“ zu
      dem wir Troye Sivan im Interview befragt haben.

    • Copyright: Universal Music



      Deine ersten Songs und auch deine EPs sind bereits sehr erfolgreich. Hattest du dadurch mehr Druck, dich mit deinem Debütalbum „Blue Neighbourhood“ noch zu steigern?

      Troye Sivan: Natürlich sind die Erwartungen gestiegen, aber mir ist es in erster Linie wichtig Musik zu machen, die zwar vielen Leuten gefällt, aber bei der ich auch ich selbst sein kann. Ich hatte das große Glück Leute zu finden, mit denen ich sehr gut zusammenarbeiten kann. Die Songs sind praktisch überall entstanden – in Garagen, Hotelzimmern, einfach wirklich überall. Die Songs für „Blue Neighbourhood“ sind sehr organisch gewachsen und ich bin sehr zufrieden damit.

       

    • Copyright: Universal Music

      Was hat es mit den Videos deiner „Blue Neighbourhood“ Trilogie auf sich?
      Troye Sivan: Die 3 Videos zu den Songs „WILD“, „FOOLS“ und „TALK ME DOWN“ erzählen eine durchgehende Geschichte über die Probleme einer Beziehung zwischen 2 langjährigen Freunden. Die Geschichte soll zeigen wie wichtig es ist, in schwierigen Zeiten von Freunden oder eigenen Familie Rückhalt zu bekommen.

      Als bekannter YouTuber teilst du vieles, was in deinem Leben passiert, sofort im Internet. Trotzdem hast du ein Jahr damit gewartet, deinen Fans von deinem Plattenvertrag zu erzählen.
      Troye Sivan: Das ist einfach erklärt. Ich wollte, dass alles zur richtigen Zeit passiert. Es vergeht sehr viel Zeit von dem Punkt, an dem man einen Plattenvertrag unterschreibt, bis die erste Single oder sogar ein Album veröffentlicht wird. Dafür müssen Videos gedreht und internationale Pläne zusammengebaut werden. Ich wollte meinen Fans erst dann davon erzählen, wenn ich auch neue Musik habe. Wenn ich allen ein Jahr vorher davon erzähle, dann wachsen die Erwartungen mit jedem Tag und sind irgendwann auch nicht mehr zu erfüllen. Das wollte ich vermeiden und gleichzeitig mir die Zeit nehmen, um meine Musik nach meinen Vorstellungen zu machen.

      Du hast dir bereits eine stattliche Fangemeinde über YouTube aufgebaut. Ist es mit so einer Fanbasis heute noch notwendig einen Plattenvertrag zu unterschreiben?
      Troye Sivan: Es gibt natürlich Künstler, die ganz genau wissen, mit welchen Leuten sie zusammenarbeiten wollen und wie sie ihre Musik über ihre vorhandenen Kanäle verteilen können. Auf diese Weise bleibt einem selbst auch mehr Geld übrig. Wenn man aber über die digitale Welt hinaus neue Hörer erreichen will, macht es auf alle Fälle Sinn, auf das Know-How eines Labels zurückzugreifen. Wir können damit die positiven Aspekte aus beiden Welten verbinden und von einander lernen. Wir haben eine sehr gute Vertrauensbasis und mein Label ist auch sehr offen für Experimente und neue Wege. Ohne einem Label wäre beispielsweise auch meine Video-Trilogie zu „Blue Neighbourhood“ nicht in dieser Form möglich gewesen.

      Du bist nicht nur Musiker sondern auch schon als Schauspieler im Marvel-Film „Wolverine“ gearbeitet. Was ist für dich wichtiger – deine Musik oder das Schauspielen?
      Troye Sivan: Im Moment ist mir die Musik wichtiger. Ich möchte auch weiterhin als Schauspieler arbeiten, aber darauf möchte ich mich erst später konzentrieren.

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